Apple liess Malware auf Macs zu, Facebook will Nachrichtenartikel in Australien blockieren und der Samsung-Erbe muss sich vor Gericht verantworten. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Damit Apps auf macOS laufen können, müssen sie seit letztem Jahr von Apple «notarisiert» werden. Dies soll sicherstellen, dass sich keine Malware auf die Rechner der Nutzer einschleust. Doch wie «TechCrunch» berichtet, versagte dieses Prozedere gleich mindestens zweifach.

In einem vermeintlichen Update für den Flash Player wurde die bekannte Mac-Malware «Shlayer» versteckt. Diese löste eine Adware-Kampagne auf den Macs der Opfer aus, bombardierte sie also mit aufdringlicher Werbung. Apple hat inzwischen die Notarisierung rückgängig gemacht und das Zertifikat der verantwortlichen Entwickler widerrufen.

75 Millionen iPhones 12 sollen produziert werden

Apple peilt eine Produktion von mindestens 75 Millionen neuer iPhones für diesen Herbst an, wie «Bloomberg» vermeldet. Das entspricht in etwa dem Volumen vom Vorjahr, das Unternehmen erwartet also offenbar keinen Absatzeinbruch aufgrund der Coronakrise. Vier neue Modelle werden erwartet, wegen Corona aber dieses Jahr wohl einige Wochen später als üblich, vermutlich im Oktober.

Facebook will Nachrichten in Australien blockieren

Facebook hat angekündigt, seine Nutzer in Australien davon abzuhalten, Nachrichtenartikel zu teilen, falls ein geplantes Gesetz in Kraft tritt. Dieses würde Internet-Firmen wie Google und Facebook dazu verpflichten, Medienorganisationen an Werbeeinnahmen zu beteiligen, wenn deren Inhalte auf den Plattformen geteilt oder angezeigt.

Samsung-Erbe angeklagt

Lee Jae-yong, der Erbe des Samsung-Imperiums, wurde von der Staatsanwaltschaft in Seoul unter anderem wegen Marktmanipulation, Untreue und Bilanzbetrug angeklagt, meldet die BBC. Die Vorwürfe stammen aus dem Jahr 2015, als Lee versuchte, die Kontrolle über Samsung von seinem schwer erkrankten Vater zu übernehmen. Ein zwischenzeitig erlassener Haftbefehl wurde allerdings wieder aufgehoben, ein Bürger-Komitee empfahl sogar die Einstellung der Strafverfolgung.

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