Apple hat in diesem Jahr so viele neue Produkte an den Start geschickt wie selten zuvor. Aber das ist noch längst nicht alles. Pünktlich vor Weihnachten packen die Kalifornier jetzt noch einen drauf.

  • Apple hat in diesem Herbst schon zu zwei Keynotes eingeladen.
  • Am Dienstag ist die nächste Apple-Show mit Tim Cook.
  • Dann präsentiert der Konzern die Hardware zur wichtigsten strategischen Weichenstellung seit der Einführung des iPhones 2007.

MünchenApple* geht mit einem rund-erneuten Angebot ins wichtige Weihnachtsgeschäft. Es gibt neue Apple Watches*, neue iPads und natürlich neue iPhones*. Am Dienstag (10. November) will der Konzern aber noch einen drauflegen. „One more thing“ verspricht Apple in seiner am Montagabend deutscher Zeit versandten Einladung.

Die Sentenz ist eine Hommage an Apples legendären Ex-Chef Steve Jobs*. Der charismatische Konzern-Mitgründer leitete früher unter dem lautstarken Jubel der Apple-Fanboys mit „One more thing“ zum eigentlichen Höhepunkt seiner Keynotes über.

Am Montagabend hat das Unternehmen aus Cupertino zur nächsten virtuellen Präsentation in diesem Jahr eingeladen – und legt die Messlatte im Vorfeld der Veranstaltung schon mal ziemlich hoch.

Aber die geplanten Neuheiten könnten das durchaus hergeben. Schließlich dürfte Apple am Dienstag neben seinen neuesten Betriebssystem macOS 11 („Big Sur“) erstmals auch Rechner mit Chips präsentieren, die nicht vom langjährigen Hauslieferanten Intel stammen, sondern aus der eigenen Entwicklungsabteilung. Dabei greifen die Kalifornier auf die Architektur des Entwicklers ARM zurück. Bei seinen iPhones und iPads setzt Apple bereits seit Jahren auf die Briten.

Erst im vergangenen Juni hatte Apple auf seiner Entwicklerkonferenz angekündigt, künftig auch die Mac-Rechner mit neuen Chips auf ARM-Basis aufzurüsten. Der Schritt dürfte die wichtigste strategische Weichenstellung seit der Einführung des iPhone im Jahr 2007 sein.

Apple: Experten erwarten stark verbesserte Akku-Laufzeiten

Seit Juni spekulieren Blogger und Tech-Journalisten nun, welche Rechner der Konzern zum Start mit Apple Silicon ausrüsten könnte. Einiges spricht dafür, dass Apple zum Start vor Weihnachten das MacBook Pro 13 Zoll sowie eine MacBook-Air-Variante mit den neuen Chips ausstattet. Die beiden Mobil-Rechner gehören seit langem zu den meist-verkauften Rechnern im Zeichen des Apfel. Experten zufolge könnte die neue Technologie zu Akku-Laufzeiten von 15 bis 20 Stunden führen. Mit aktuellen MacBooks ist – je nach Nutzung – häufig bereits nach acht bis zehn Stunden Feierabend.

Der Technologie-Wechsel bringt aber auch App-Anbietern einen großen Vorteil. Weil sowohl iPhones bzw. iPads und MacBooks technologisch auf vergleichbaren Plattformen laufen, können iOS-Apps künftig auch Macs genutzt werden. Anders ist das bei Mac-Software. Sie muss für die neue Apple-Architektur angepasst werden. Softwareanbieter, die das für die ARM-Mac-Plattform (noch) nicht leisten wollen, müssen sich allerdings zunächst keine allzu großen Sorgen machen. Denn Apple will die Lösungen über eine Art Software-Übersetzer in seinem neuen Betriebssystem macOS 11 lauffähig machen.

Apple: Neue Premium-Kopfhörer und eine Überraschung

Neben den neuen Macs mit Apple Silicon und Big Sur könnte Konzernchef Tim Cook* am Dienstag zudem neue Kopfhörer sowie die neuen AirTags enthüllen. Die AirPods Studio-Kopfhörer sollen die bereits in den AirPods Pro eingesetzte Geräuschunterdrückung erhalten. Die Einführung der neuen Bügel-Kopfhörer war bereits im Oktober erwartet worden. Außerdem könnte Apple am 10. November die AirTags auspacken. Sie ähneln Schlüsselanhängern und sollen sich via Bluetooth orten lassen. Mit einem erwarteten Preis von rund 20 CHF könnten die AirTags den Einstieg in die Apple-Welt noch mal günstiger machen. 

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