Nach dem Einspielen der Sicherheitsupdates vom 9. Juni 2020 sahen sich manche Windows-Nutzer mit Druckerproblemen konfrontiert. Zum 16. Juni 2020 hat Microsoft nun die ersten Korrektur-Updates dazu für diverse Windows 10-Versionen (Client und Server) freigegeben. Einziger Zweck dieser Updates ist das Beheben der von Microsoft bestätigten Druck-Probleme; sie sind somit optional.

Die Updates stehen ausschließlich zum manuellen Download per Microsoft Update Catalog bereit. Die Pakete kann man über die KB-Nummer suchen, dann in der passenden Variante herunterladen und manuell installieren:

Administratoren in verwalteten Unternehmensumgebungen können das heruntergeladene Update in die Verwaltungsumgebung wie WSUS, SCCM oder Intune importieren, um es anschließend an Clients oder Server ausliefern zu lassen.

[Update 19.6.20, 15:10:]

Mittlerweile sind weitere Updates für zuvor nicht bedachte Versionen verfügbar:

Mitunter war das Drucken nicht mehr möglich und Software zum Drucken beziehungsweise zur PDF-Ausgabe stürzten ab oder wurden unerwartet geschlossen. Das Ganze betraf alle Betriebssystemversionen von Windows 8.1 bis Windows 10 samt Server-Pendants wie Windows Server 2012 R2, Windows Server 2016 oder Windows Server 2019.

Microsoft hatte das Druckerproblem auf der Statusseite von Windows 10 Version 2004 und in den KB-Artikeln der problematischen Updates bestätigt. Korrekturen wurden erst zum kommenden Juli-Patchday erwartet, da Microsoft angesichts der Coronavirus-Pandemie derzeit eigentlich keine optionalen Updates mehr ausrollen will. Die aktuellen Bugs erforderten offenbar eine Ausnahme:

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