Neben OLED wird Apple bei den künftigen Produkten auf Mini-LED setzen, das berichtet Ming-Chi Kuo.

Die neuen iPhones des Herbst 2020 werden voraussichtlich alle OLED-Bildschirme bekommen, für Macbooks und iPads der kommenden Jahre hat Apple aber eine andere Display-Technologie in Planung:

Mini-LED. Mit den wesentlich kleineren LEDs erreicht man auf einem Bildschirm mehr Dimmbereiche und höhere Kontraste, sowie mehr Helligkeit und sattere Farben – bieten im Prinzip also ähnliche Vorteile wie OLED.

Bei den Kosten für die bessere Bildschirmtechnologie hat Apple laut des in der Regel gut informierten Analysten Ming-Chi Kuo nun aber einen Fortschritt erreicht, der auf mehr Auswahl und Wettbewerb basiert. Denn bisher sei der Plan gewesen, Epistar als exklusiven Zulieferer für Mini-LED-Chips zu nutzen, der ab 2021 Komponenten für iPads und Macbooks beisteuern könnte. Doch der Konkurrent Sanan Optoelectronics habe bei Forschung und Entwicklung bessere Ergebnisse als erwartet erzielt und könnte auch schon ab 2021 liefern und nicht erst ab 2022. So würde Apple pro Mini-LED-Dye nicht mehr zwischen 75 und 85 US-Dollar zahlen müssen, sondern nur noch um die 45 US-Dollar.

Laut Kuo plant Apple für das kommende Jahr sechs Produkte mit Mini-LEDs, jeweils drei Macs (iMac Pro 27 Zoll, Macbook Pro mit 14 Zoll und 16 Zoll) und drei iPads (iPad Pro 12,9 Zoll, iPad 10,2 Zoll und iPad Mini 7,9 Zoll). Das dürfte aber eher erst gegen Ende 2021 passieren.

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